Im Rahmen der ersten Tagung, die im Herbst 2015 in Karlsruhe unter dem Titel „Industrie 4.0 – sind Sie fit für die Zukunft?“ stattfand, wurden jene Anforderungen thematisiert, mit denen im Rahmen der Digitalisierung zu rechnen ist. Dabei wurden Fragen nach den wirtschaftlichen Voraussetzungen, den notwendigen Investitionen, den Voraussetzungen für die vernetzte Produktion sowie Fragen zur Qualifizierung der Mitarbeitenden aufgeworfen und intensiv diskutiert.

Die zweite Tagung fand unter dem Titel „KMU-taugliche Wege zur Digitalisierung“ im Herbst 2016 in Stuttgart statt. Das Ziel der Tagung war es, gemeinsam mit den Teilnehmern eine Roadmap für kleine und mittlere Unternehmen zu entwerfen. Dabei wurde aus unternehmerischer Sicht der Nutzen der Digitalisierung kritisch hinterfragt. Mit den Teilnehmern wurden Wertschöpfungspotenziale der Digitalisierung herausgearbeitet, von denen der Mittelstand profitieren kann.

Die dritte Tagung „Industrie 4.0 in KMU“ fand im Frühjahr 2018 in Karlsruhe statt und widmete sich dem Thema „Machbarkeit autonomer Produktionsprozesse“. Referenten aus der Wirtschaft und Wissenschaft berichteten in abwechslungsreichen Workshops über den aktuellen Stand der digitalen Transformation in ihren Unternehmen, schilderten Hindernisse, die zu überwinden sind, und diskutierten mit den Teilnehmern offene Fragen. In den Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass die Bedeutung des Menschen bei der Weiterentwicklung der Unternehmen zunehmend steigt. Die ist ein Umstand, auf den die meisten Unternehmen im Mittelstand nicht vorbereitet sind, sodass sie auf die neuen Anforderungen häufig mit Ratlosigkeit reagieren.